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Eine kurze Beschreibung meiner Wirkungsstätte im bolivianischen Hochland
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Die Missionsstation befindet sich in SAN PABLO DE LIPEZ auf 4250m über NN. Zum Missionsgebiet gehören etwa 20 Bergdörfer, die nur auf abenteuerlichen, holprigen und staubigen Erdpisten erreicht werden können. Im Pfarrgebiet leben ca. 6000 Menschen, fast ausschliesslich Indios. Diese ernähren sich von etwas Ackerbau (angebaut werden Kartoffeln, Bohnen, Weizen und Quinua); ferner haben sie Lama- und Schafherden. Das Fleisch der Lamas wird auf den grossen Märkten verkauft, um vom Erlös Produkte einkaufen zu können, die sie nicht in ihren Dörfern haben; aber auch zur Finanzierung von Arztbesuchen und evtl. Operationen. Die Menschen leben in extremer Armut; überdies fordert das rauhe Klima mit klirrender Kälte ihnen alles ab. In meinem Pfarrhaus gibt es weder eine Heizung noch einen Stromanschluss, kein Telefon und TV. Der Betrieb der Funkstation sowie auch die Beleuchtung erfolgt mit Solarstrom. Lediglich in zwei Dörfern existieren Telefonkabinen auf dem Dorfplatz. Zur Verbesserung der Kommunikation habe ich als Funkamateur in vielen Dörfern FUNKANLAGEN installiert, die von einer staatlichen Gesellschaft mit dem Telefonnetz in den Städten vernetzt werden. Für die Jugendlichen, die von weither zur Schule kommen, wurden Schülerinternate gebaut, um ihnen ein Dach über dem Kopf und warme Mahlzeiten zu bieten.
Bilder siehe hier: LEUTE LEBENSART; TIERE LANDSCHAFT; KAPELLENBAU |
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