2010-01 12.02.10 - Ein Revolver verhindert schlimmeres
Persönliche Berichte

Nein, es ist kein Fastnachtsscherz. Mein Freund P. Casimiro aus Tupiza, der zudem einen hohen militärischen Rang begleitet, ist besonders an den Abenden bewaffnet mit einem Revolver oberhalb der linken Hüfte in einem Halfter gut verdeckt unterwegs.

Wie er mir erzählte, stieg er in ein Taxi ein. Allerdings fuhr ihn der Taxifahrer nicht direkt an die gewünschte Adresse, sondern steuerte ihn in ein abgelegenes Stadtviertel. Pater Casimiro war das dann doch zu viel und zog zur Überraschung des Fahrers seinen großen Revolver und setze ihn an die Schläfe des Fahrers. Casimiro schrie den Fahrer an, der natürlich sofort anhielt und Pater Casimiro meinte trocken: " Eigentlich sollte ich Dir als Andenken wenigstens eine Kugel ins Bein setzen. Das ließ er aber doch sein.

Solche Fahrten in abgelegene Stadtviertel passieren oft. Dort werden dann die Passagiere ausgeplündert und dürfen froh sein, wenn sie wenigstens nicht malträtiert werden.

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